In den letzten drei Posts ging es um Androgynität. Und das, obwohl ich doch hier eigentlich von GOTT reden möchte. Hat denn das Eine überhaupt etwas mit dem Anderen zu tun? Natürlich ja. Androgynität ist für mich die Vollkommenheit pur. Die Androgynität, die auch schon Leonardo da Vinci vertrat, dass Vollkommenheit der Ausgleich zwischen Männlichem und Weiblichem sei, was die Chinesen im Feng Shui übrigens auch behaupten. Und damit sind sie nicht die Einzigen.
Ausgeglichenheit bedeudet in meinen Augen nicht nur, dass sich das Männliche und Weibliche verstehen. Dass Mann und Frau in Harmonie in Gemeinschaft leben. Sondern für mich bedeudet auch Ausgeglichenheit, dass beide Attribute, das Männliche und das Weibliche, in einer Person harmonieren. Wie das gehen soll?
Das weiß ich auch nicht so genau. Ich meine nicht die Transvestiten. Männer, die sich als Frau anziehen und gerne eine Frau sein möchten! Oder Frauen, die alles darum geben würden, ein Mann zu sein! Ich meine Androgynität. Hermaphroditen sind biologisch sehr androgyn, obwohl ihre DNA eigentlich eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden kann. Es entwickelt sich aus verschiedenen Gründen nur nicht vollständig! Androgynität in einem Menschen kann aber auch auf anderen Ebenen stattfinden. Wenn man von einem “Schwulen Hetreo” spricht, wie das auch schon in “Sex an the City” vorkam, spricht man auch von meinem Freund! Ein “Schwuler Hetreo” ist laut “Sex an the City” jemand, der Betty Barcley kennt, gerne shoppen geht und sich für Mode begeistert. Ein “Hetero Schwuler” hinegen ist nur ein normaler Kerl, der sich für Sport interessiert und nebenbei noch schwul ist. Also absolut nichts Besonderes! Ich lege nun nicht den größten inhaltlichen Wert auf “Sex and the City”-Zitate, aber recht veranschaulichend ist es schon!
Was Sebastian nun ein schwuler Hetero ist, bin ich das weibliche Pendant dazu. Ich bin zwar eine “wunderschöne Frau”, wie er immer sagt, aber ich bin auch “das weichere Äquivalent” zu ihm. Er meint damit, dass wir fast gleich aussehen, bei mir alles jedoch etwas weicher geformt ist als bei ihm. Ansonsten bin ich recht sportlich gebaut.
Das stimmt auch alles, ähnlich sehen wir uns schon. Was bei ihm weniger männlich geformt ist, kleine Hände, wenig Körperbeaarung, kleine Stupsnase, große Augen, ist bei mr umso wenig weiblicher geformt. Drahtiger Körperbau, strenger Blick… Ich habe auch große Augen, einen Kussmund, lange Beine und eine mächtige Körbchengröße, doch ich bin hart und fest, was er weich und sanft ist. Er ist eine “Tussi” und ich sein Gegenstück, ein weiblicher Macho.
Erst durch ihn konnte ich meine “männliche Natur”, die auch in mir wohnt, voll entfalten. Das ging nur, weil er das “weibliche”, möglicherweie das angelernt Weibliche, nicht zulassen konnte. Alles was an mir weiblich zu Tage trat, hat er abgelehnt. Nur heute weiß ich, dass es nicht nur das Erlernte ist, sondern alles Weibliche. Er mag zwar Brüste, behandelt mich aber nicht als Frau. Das kommt nur daher, dass er eben so ist wie er ist. Ganz offensichtlich hat es mir SEHR viel genützt. Ich bin vollkommener, ausgeglichener, weil in mir mehr ist, als nur eine Frau. Nur kann ich in einem Leben mit ihm keine Frau sein, nie mehr. Und das ist eine Entscheidung. Die liegt noch vor mir…
Was das alles mit GOTT zu tun hat, erzähle ich im nächsten Post.
[...] war der perfekte MANN Wieso hat androgyn zu sein, etwas mit GOTT zu [...]