Als ich noch ein Kind war, spielte ich immer mit den Jungs! Ich hatte zwar Freundinnen, aber diese wohnten niemals in der Nähe meiner Straße. Und als Kind ist das nun mal wichtig! In meinem Hof hingegen gab es einen ganzen Haufen Jungs, mit denen ich mich dann wohl oder übel zum Spielen treffen musste. Okay, es war kein großes Übel. Manchmal frage ich mich nur, ob ich nicht auch genauso viel Spaß mit Mädchen hätte haben können, wenn sie nur da gewesen wären! Das ist aber nicht so wichtig. Mit diesen Jungs zu spielen, hatte wahrscheinlich einen guten Einfluss auf mich gehabt. Ich war und bin nämlich ein klein wenig anders als die meisten Mädchen gewesen. Natürlich zum Vorteil! Ich habe eine unwahrscheinliche Eigenart, mit dem Leben umzugehen! Nicht weiblich. Eher selten auf weibliche Art. Sondern androgyn. Nicht männlich. Sondern beides, männlich und weiblich!
Ich war schon immer so! Mit der Zeit versuchte nur die Erziehung (die zum Glück in dieser Richtung niemals ausgeprägt war), meine Androgynität zu verdrängen! Und die ich nun umso enthusiastischer wieder zurückgewinne! Durch Erziehung war sie ein wenig verschüttet gewesen, doch nun zeige ich sie Tag für Tag umso freudiger!
Ob nun Jungs dafür verantwortlich waren, dass ich mich vielleicht in diese oder eine andere Richtung entwickelt habe, ist wahrscheinlich völliger Quatsch! Die Androgynität wohnt schon seit meiner Geburt in mir! Die Jungs, mit denen ich spielte, und viele andere Sachen, sind eine naturgegebene Folge dessen.
Leonardo’s Mona Lisa ist ein Fallbeispiel schlechthin für weibliche Androgynität. Und was all das mit GOTT zu tun hat, ist ein Riesenthema für sich!

[...] ich seit Jahren der “Mann im Haus”. Und er meine weibliche, bessere Hälfte! Ein wenig androgyn ist das schon! Auf beiden [...]